SENSORISCHE INTEGRATIONSTHERAPIE

Die Sensorische Integrationstherapie ist ein therapeutisches Übungsprogramm, das bereits seit vielen Jahren erfolgreich bei Störungen der motorischen Entwicklung von Kindern und in der Rehabilitation nach Unfällen und schweren Krankheiten angewendet wird. Wenn in der Bewegungsentwicklung Störungen auftreten, führt das bei den betroffenen Kindern immer dazu, dass Abläufe, die anderen Kindern keine Probleme bereiten, große Anstrengungen erfordern und die Aufmerksamkeit ablenken.

Die Kinder werden dann unruhig und zappelig. Sie erscheinen ungeschickt und haben eine schlecht lesbare Handschrift. Bei vielen Kindern werden auch orthopädische Auffälligkeiten festgestellt. Sie zeigen Veränderungen an den Füßen, Fehlstellungen der Zähne oder eine verbogene Wirbelsäule. Es fällt auf, dass Kinder, die uns mit Lernschwierigkeiten vorgestellt werden, sehr häufig nicht gekrabbelt sind.

Einsatzbereiche:
bei Störungen der motorischen Entwicklung
bei Störungen der Feinmotorik der Geschicklichkeit und der Schreibmotorik
bei Störungen des Gleichgewichts
bei Störungen der motorischen Koordination
bei motorischer Unruhe „Zappelphilipp“
nach Unfällen und Schockzuständen
nach Schädel-Hirn-Trauma
Therapeutische Wirkungen:
Training der Regulation der Muskelarbeit
Training des Gleichgewichts und der Balance
Training der Körperlagewahrnehmung
Training der motorischen Koordination und der Geschicklichkeit
Training des mehrspurigen Arbeitens
Wann sollte die SI-Therapie nicht angewendet werden?
unmittelbar nach Deblockierung der Halswirbelsäule