LATREALTRAINING NACH WARNKE
Das Lateraltraining nach Warnke ist eine Therapiemethode zur Verbesserung der Koordination der linken und rechten Gehirnhälfte (Hemisphäre). Dabei ist das akustische und das visuelle Signal wechselnd auf beiden Ohren zu hören, bzw. mit beiden Augen zu sehen. Dadurch werden beide Gehirnhälften aktiviert und deren Koordination gefördert. Die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften ist besonders für die Kurzzeitmerkfähigkeit und das logische Denken und die Lösung komplexer Aufgabenstellungen – wie z.B. das Sprechen – wichtig. Dieses Training kann mit verschiedenen Aufgaben kombiniert werden, um mehrspuriges Arbeiten – d.h. mehrere Dinge zugleich machen – zu trainieren.
Therapeutische Wirkungen:
Aktivierung beider Hemisphären
Ausbildung einer Hemisphärendominanz
Ausbildung der Händigkeit
Verbesserung der Kurzzeitmerkfähigkeit
Verbesserung von Konzentration und Aufmerksamkeit
Training des mehrspurigen Arbeitens
Verbesserung der Schreibmotorik
Verbesserung oder Wiederherstellung der Sprechfähigkeit
Einsatzbereiche:
bei mangelnder Kurzzeitmerkfähigkeit
bei Wortfindungsstörungen
bei Sprachauffälligkeiten
bei noch nicht eindeutiger Händigkeit
bei Störungen der Schreibmotorik
bei mangelnder Konzentration und Aufmerksamkeit
nach Schlaganfall
nach Schädel-Hirn-Trauma und Unfällen
unterstützend beim Fremdspracherwerb
zur Verbesserung rhetorischer Fähigkeiten
Wann sollte das Lateraltraining nach Warnke nicht angewendet werden?
Es sind keine Einschränkungen bekannt.